Sommerlager 2011: Komplettansicht

Endlich da

Sonntag, 24. Juli 2011
Endlich da

Liebes Tagebuch,

endlich sind wir da...
Nach 17 Stunden Busfahrt bis zum Hafen von Nivorno, anderthalb Stunden warten, sieben Stunden stümischer Fahrt auf der Fähre und dann noch einmal anderthalb Stunden Busfahrt auf der Insel sind wir endlich im Zeltcamp „La Liccia“ angekommen.

Nachdem jedes Zelt eingerichtet war und uns von unserem Betreuer vor Ort, namens Max, Einiges über unser Zeltcamp und seine Umgebung erzäht wurde, gingen wir – trotz der Dunkelheit – schon einmal an den Strand. Dort wollten wir dann eigentlich eine Messe feiern, aber daraus wurde leider nichts, da es immer noch einen starken Wellengang mit entsprechendem Geräuschpegel gab. Deshalb durften einige schon einmal ein wenig mit den Füßen ins Wasser.
Ich denke, dass sich jetzt jeder einige Stunden Schlaf verdient hat.

Gute Nacht, Tagebuch.
 

Unser erster Ausflug zum Strand

Montag, 25. Juli 2011
Unser erster Ausflug  zum Strand

Liebes Tagebuch,

ich denke, dass jeder trotz der ruhigen Nacht heute morgen beim Morgenlob um 8.45 Uhr immer noch müde war.

Aber das super Wetter und die zunehmende Hitze „schrie“ nahezu nach einem Ausflug zum Strand. Natürlich ging fast jeder zum Wellenspringen ins warme Meer. Nach einigen Stunden gab es dann das Mittagessen, worauf im Anschluss dann das Bemalen unserer Banner folgte. Die Bewohner eines jeden Zeltes entwarfen mit ihren Zeltleitern ein eigenes Banner.
Am Abend haben wir dann eine erweiterte Form von der „Reise nach Jerusalem“ gespielt.

Gute Nacht, liebes Tagebuch.

Italien Mottotag

Dienstag, 26. Juli 2011
Italien Mottotag

Liebes Tagebuch,

„ITALEN“, das war das Motto für den heutigen Tag.

Am Vormittag haben wir mehrere italienische Spiele, wie zum Beispiel „Fahne“ und „Parcours“ gespielt. Wegen der Hitze endete dieser Programmpunkt mit einer ausgiebigen Wasserschlacht. Nach dem Mittagessen gingen wir dann wieder ans Meer.
„Don Camillo und Peppone“ hieß dann der Film, den wir passend zum Italien-Mottotag, auf  Empfehlung unseres Kaplans P. Lorenzo, angeschaut haben (übrigens mit dem brandneuen Beamer der Pfarrgemeinde!). P. Lorenzo leitete diesen Abend mit den Worten ein, dass er nicht denke, dass italienische Kinder intelligenter als deutsche seien. Dieser Provokation trotzten unsere tollen Teilnehmer tadellos und schauten gebannt diesen Film. Lustige tiefgehende Szenen rundeten dieses Filmerlebnis perfekt!

So, liebes Tagebuch. Für heute mache ich dann mal wieder Schluss. Bis morgen!
 

Regen auf Sardinien

Mittwoch, 27. Juli 2011

Liebes Tagebuch,

laut P. Lorenzo regnet es auf Sardinien nur dreimal pro Sommer. Leider mussten wir einen dieser drei Regentage heute miterleben. Die eigentlich für heute geplante Fahrradtour musste aus diesem unerklärlichen Zufall verschoben werden.

Im Gegensatz zu unseren Zelten, die dem Regen tadellos standhielten, wies das Sonnendach über unserem Campbereich einige Lecks auf, die schon direkt nach dem Frühstück von zwei netten Helfern des Campingplatzes zumindest teilweise geflickt wurden.
Den Vormittag verbrachten wir damit, in Kleingruppen Gesellschaftsspiele im Trockenem oder Fußball im Regen zu spielen. Nachmittags schauten wir erneut gemeinsam einen Film. Diesmal war's „Toy Story 3“.
Und abends nahm der bislang ruhige Tag noch eine abenteuerliche Wendung. Nach einer gemeinsamen Jugendmesse folgte nämlich die Nachtwanderung, bei der einer unserer Leiter „entführt“ wurde. Natürlich mussten wir uns direkt mit der ganzen Gruppe auf die „Spuren dieses Abenteuers“ machen. Ein spannender Abend nahm also seinen Lauf.

Ich sage dir, liebes Tagebuch, dass ich nun definitiv froh und glücklich bin, dass wir morgen einen Ausschlaftag haben und ich somit den mangelnden Schlaf der letzten Tagen nachholen kann.
 

Schlag den Leiter

Donnerstag, 28. Juli 2011

Liebes Tagebuch,

 

auch wenn du mir nicht glauben schenken magst, ich bin vollkommen ausgeschlafen. Denn wir hatten heute unseren „Auschlaftag“. Somit konnten wir bis kurz vor 14 Uhr (wer wollte) schlafen. Dem ein oder anderen Teilnehmer tat dies sicherlich gut.

 

Nachdem alle aus ihren Federn gekrochen waren und gefrühstückt hatten, konnte es weiter gehen: Ans Meer! Denn wenn man diese große Ansammlung von Salzwasser in unmittelbarer Nähe hat, muss man dies in vollen Zügen ausnutzen. Dort hatten wir, wer hätte es gedacht, wieder unseren Spaß. Die Einen spielten Ball, die anderen wogen sich in den Wellen. Andere wiederum versuchten eine höhere Bräunung zu erreichen, in dem sie ihren Körper der Sonne hinhielten. Nachdem sich bei dem Einen der Sonnenbrand vermehrte und beim Anderen die Haut brauner wurde, ging es wieder zurück zum Camp. Dort hieß es Duschen und Essen fassen.

 

Doch damit war der Tag noch nicht vorbei. Denn es gab noch ein Abendprogramm, das die alten Hasen unter den Teilnehmern kennen: Schlag den Leiter. Genau wie in der fast gleichnamigen Fernsehsendung treten hier die Teilnehmer gegen die Leiter an und müssen bei den 12 verschiedenen Runden ihr Können unter beweis stellen. Es war eine knappe Runde. Sehr knapp. Aber auf die Gefahr hin, das es gleich beginnt zu stinken, muss ich sagen: Wir Leiter mussten bedauerlicherweise unseren mittlerweile dritten Sieg in Folge einfahren. Tut uns Leid Kinder, ihr habt stark gekämpft. Denn so knapp war es noch nie. Aber die.... Hören wir lieber auf mit dem Eigenlob ;)

 

So, jetzt muss ich mich wieder anderen Aufgaben widmen. Wir sehen uns morgen wieder. Bis dann...